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Dichtheitsprüfung und Eigenkontrolle von Abwasseranlagen

Verordnung über die Eigenkontrolle von Abwasseranlagen
(Abwassereigenkontrollverordnung EKVO)

Kanalinspektion

Die Kanalinspektion ist in der Regel bei begehbaren Kanälen, Schächten und Sonderbauwerken direkt durch Inaugenscheinnahme oder in nicht begehbaren Kanälen indirekt mit Hilfe einer Fernsehanlage durchzuführen. Ergibt die optische Inspektion Zweifel am ordnungsgemäßen Zustand einer Kanalhaltung, sind zusätzlich weitere Nachweisverfahren (z.B. Wasser- bzw. Luftdruckprüfung, Muffendruckprüfung) anzuwenden. Die Dichtheit der Rohrverbindungen gilt als erbracht, wenn sie einem Prüfdruck von 0,3 bar über mindestens 30 Sekunden (Luftdruck) bzw. 60 Sekunden (Wasserdruck) standhält. Die Inspektionsfirmen sollten das RAL Gütezeichen "l" der Gütegemeinschaft haben.

Erfüllung der Instandhaltungspflicht

Der bei manchen Abwasseranlagen bestehende Nachholbedarf zwingt zur Festsetzung von Prioritäten. Vorrangig zu untersuchen sind Kanalisationen:

  • bei denen bereits Anhaltspunkte über Schäden vorliegen.
  • Ältere Anlagen
  • die nach Menge und Art des Abwassers ein besonderes Risikopotential aufweisen.
  • die in Einzugsbereichen von Wasserversorgungsanlagen liegen.
  • Fettabscheideranlagen

Der Dichtenachweis ist erstmals innerhalb eines Jahres zu führen.
Dies Betrifft auch alle Privathaushalte laut §18b des Wasserhaushaltsgesetzes ist jeder Hausbesitzer verpflichtet, in Eigenkontrolle den Zustand seiner Abwasserrohre bis zum Jahr 2015 zu prüfen und den Nachweis bei der zuständigen Behörde vorzulegen.Bei eventuellen Schäden,ist auch die Sanierung nachzuweisen.

 

Merkblatt
Fettabscheider

Generalinspektion mit Dichtheitsprüfungwon Fettabscheideranlagen

 

Merkblatt
Leichtflüssigkeitsabscheider

Generalinspektion mit Dichtheitsprüfung von Leichtflüssigkeitsabscheidern



Gemäß den jeweiligen Entwässerungssatzungen sind Leichtflüssigkeitsabscheideranlagen nach den zutreffenden DIN-Normen einzubauen, zu betreiben, zu unterhalten und bei Bedarf zu erneuern. Eine Präzisierung der Anforderungen erfolgt häufig in den Nebenbestimmungen oder Auflagen, die als Teil der Entwässerungsgenehmigung verbindlich sind.

Für die Grundstücksentwässerung galt bisher die DIN 1986 Teil 1-2, für Fettabscheideranlagen die DIN 4040 Teil 1-2, die im Zuge der Harmonisierung der £G-Bestimmungen in den Normen DIN EN 752 (Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden) bzw. DIN EN 1825 (Abscheideranlagen für Fette) aufgegangen sind. Die in den vorgenannten europäischen Normen nicht geregelten Bestimmungen sind in der. DIN 1986-100 bzw. DIN 4040-100 (sog. Restnormen) zusammengefasst. Daneben gilt die DIN 1986-30 (Instandhaltung).

Durch die Vorgaben in der Entwässerungssatzung sind die o.g. Normen verbindlich umzusetzen.

Daraus resultieren folgende Anforderungen an den Betreiber:

  • Führung eines Betriebstagebuches, in dem u.a. die Ergebnisse der durchgeführten Eigenkontrolle, Wartungen und Überprüfungen, die Entsorgung und ggfs. die Beseitigung von Mängeln sowie und alle sonstigen Ereignisse zu dokumentieren sind.

  • Dichtheitsprüfung der Abscheideranlage seit 1999 alle 5 Jahre (DIN 1986 Teil 30 Tabelle 1 Pos. 1.4/1.5 und 2.3 und 2.4. Falls seit 1999 noch keine Dichtheitsprüfung erfolgt ist, muss diese sofort durchgeführt werden.

  • Dichtheitsprüfung der Grundleitungen vor der Abscheideranlage seit 1999 alle 5 Jahre (DIN 1986 Teil 30 Tabelle 1 Pos. 1.4/1.5 und 2.3 und 2.4. Falls seit 1999 noch keine Dichtheitsprüfung erfolgt ist, muss diese sofort durchgeführt werden.

  • Dichtheitsprüfung der Grundleitungen nach der Abscheideranlage seit 1999 alle 15 Jahre (DIN 1986 Teil 30 Tabelle 1 Pos. 1.4/1.5 und 2.3 und 2.4. Falls seit 1999 noch keine Dichtheitsprüfung erfolgt ist, muss diese sofort (ursprünglich bis Ende 2004) durchgeführt werden.

  • Wartung durch Sachkundige1 alle 12 Monate mit Protokbllierung im Betriebstagebuch (gemäß DIN 4040-100).

  • Generalinspektion der Abscheideranlage alle 5 Jahre mit Dichtheitsprüfung und In-nen-Sichtprüfung am entleerten und gereinigten Abscheider durch zugelassene Sachverständige.
 

Gemäß den jeweiligen Entwässerungssatzungen sind Leichtflüssigkeitsabscheideranlagen nach den zutreffenden DIN-Normen einzubauen, zu betreiben, zu unterhalten und bei Bedarf zu erneuern. Eine Präzisierung der Anforderungen erfolgt häufig in den Nebenbestimmungen oder Auflagen, die als Teil der Entwässerungsgenehmigung verbindlich sind.

Für die Grundstücksentwässerung galt bisher die DIN 1986 Teil 1-2, für Abscheideranlagen die DIN 1999 Teil 1-6, die im Zuge der Harmonisierung der EG-Bestimmungen in den Normen DIN EN 752 (Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden) bzw. DIN EN 858 (Abscheideranlagen für Leichtflüssigkeiten) aufgegangen sind. Die in den vorgenannten europäischen Normen nicht geregelten Bestimmungen sind in der DIN 1986-100 bzw. DIN 1999-100 (sog. Restnormen) zusammengefasst. Daneben gilt die DIN 1986-30 (Instandhaltung).

Durch die Vorgaben in der Entwässerungssatzung sind die o.g. Normen verbindlich umzusetzen.

Daraus resultieren folgende Anforderungen an den Betreiber:

  • Führung eines Betriebstagebuches, in dem u.a. die Ergebnisse der monatlichen Eigenkontrolle (Schlammhöhe, Ölschichtdicke, Wasserverbrauch) zu dokumentieren sind.
      
  • Dichtheitsprüfung der Abscheideranlage seit 1999 alle 5 Jahre (DIN 1986 Teil 30 Tabelle 1 Pos. 1.4/1.5 und 2.3 und 2.4. Falls seit 1999 noch keine Dichtheitsprüfung erfolgt ist, muss diese sofort durchgeführt werden.
     
  • Dichtheitsprüfung der Grundleitungen vor der Abscheideranlage seit 1999 alle 5 Jahre (DIN 1986 Teil 30 Tabelle 1 Pos. 1.4/1.5 und 2.3 und 2.4. Falls seit 1999 noch keine Dichtheitsprüfung erfolgt ist, muss diese sofort durchgeführt werden. 
     
  • Dichtheitsprüfung der Grundleitungen nach der Abscheideranlage seit 1999 alle 15 Jahre (DIN 1986 Teil 30 Tabelle 1 Pos. 1.4/1.5 und 2.3 und 2.4. Falls seit 1999 noch keine Dichtheitsprüfung erfolgt ist, hätte diese noch in 2004 durchgeführt werden müssen. 
     
  • Wartung alle 6 Monate mit Protokollierung im Betriebstagebuch (gemäß DIN EN 858-2 Pos. 6). 
     
  • Generalinspektion der Abscheideranlage alle 5 Jahre mit Dichtheitsprüfung und In-nen-Sichtprüfung am entleerten und gereinigten Abscheider durch zugelassene Fachkundigen.
 

Kundenbewertungen

Wolf OT, Bingen

"Seit der Installation einer neuen Rückstauklappe ist unsere Rattenplage zum Glück verschwunden. Vielen Dank an das Team der Kanalreinigung Belting für die tolle Arbeit."

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